Staatliche Stellen beteiligten sich bis vor Kurzen nicht an der Aufarbeitung. Erfreulicherweise hat sich dies geändert: Mit dem Forschungsprojekt der Universität Stuttgart, der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und des Instituts für Zeitgeschichte München zur Aufarbeitung von Lebenswelten, Repression und Verfolgung von LSBTTIQ-Menschen im deutschen Südwesten in der Zeit des Nationalsozialismus und der Bundesrepublik Deutschland ist ein wichtiger Anfang gemacht (siehe hierzu: http://www.lsbttiq-bw.de).

Vom 27. bis zum 28. Juni 2016 fand in Bad Urach die Fachtagung „Späte Aufarbeitung. Lebenswelten und Verfolgung von LSBTTIQ-Menschen im deutschen Südwesten“ statt, zu der die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, die Universität Stuttgart, das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg eingeladen hatten und wo das oben genannte Forschungsprojekt vorgestellt wurde (siehe hierzu: http://www.gedenkstaetten-bw.de/wt_spaete_aufarbeitung.html
http://mh-stiftung.de/2016/02/12/fachtagung-spaete-aufarbeitung/).

Wir, Kim Schicklang, Claudia Weinschenk und Ralf Bogen, konnten unsere Sichtweise und Anregungen zu dieser „späten Aufarbeitung“ in Baden-Württemberg in einem Vortrag darstellen und dabei unser Homepageprojekt kurz vorstellen. Die wichtigsten Kernpunkte unseres Vortrags finden sich im Positionspapier-zur-Fachtagung-2016.