Ein Projekt wie dieses ist nur realisierbar, wenn es viele Mitwirkende und unterstützende Akteur_Innen gibt, die im Vorder- oder Hintergrund zum Gelingen beitragen.

Zuerst möchte ich mich bei allen bedanken, die Recherchen durchgeführt und Texte verfasst haben: bei Claudia Weinschenk, die den lesbischen Bereich erarbeitet hat; bei Kim Schicklang, Christina Schieferdecker und Projekt 100 % Mensch für die Texte zum Exkurs Geschlecht und bei Frederick Bacher, Jens Kolata, Elke Martin und Mathias Strohbach, die weitere Texte beigesteuert haben.

Mein ganz besonderer Dank gilt drei Personen:
Rainer Hoffschildt, der seit 30 Jahren zum Thema Verfolgung homosexueller Männer während der NS-Zeit im gesamten Deutschen Reich und damit auch in der Region des heutigen Baden-Württemberg forscht. Das dabei aufgebaute umfangreiche Archiv sowie sein Projekt und Lebenswerk „Namen und Gesichter“ waren und sind wesentliche Grundlage dieses Internetprojekts. Auch bei meinen Recherchen und Beiträgen konnte ich vielfach auf Informationen und Dokumente seines Archivs und Wissens aufbauen;
William Schaefer, der seit 2001 zur Ausgrenzung und Verfolgung homosexueller Männer in Südbaden recherchiert und publiziert sowie Mitinitiator dieses Internetprojekts ist;
und last not least bei meinem Partner Werner Biggel, der sowohl bei der Recherche als auch bei allen anderen Aufgaben des Projekts mir zur Seite stand und tatkräftig mitgewirkt hat.

Mein weiterer Dank geht an Rainer Jäger, Jens Kolata, Richard Speier und Harald Stingele, die Korrektur von mehreren Beiträgen gelesen und Anregungen gegeben haben, sowie an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlreicher Archive, insbesondere des Internationalen Suchdienstes Bad Arolsen, des Staatsarchivs Ludwigsburg und des Schwulen Museums in Berlin.
Jean-Luc Schwab führte Werner Biggel und mich durch das KZ Natzweiler, besuchte mit uns das Staatsarchiv Straßburg und stellte uns zahlreiche Informationen über die Rosa-Winkel-Häftlinge im KZ Natzweiler zur Verfügung – herzlichen Dank dafür!

Für die Offenheit gegenüber neuen Ideen und Anregungen sowie große Geduld und für die ansprechende Gestaltung danke ich dem Kommunikationsdesigner Arndt Bareth und dem Webentwickler Michael Zettl.

Nicht zuletzt möchte ich mich bei unseren Projektträgern, dem Rosa Hilfe Freiburg e. V. und dem Weissenburg e. V., Stuttgart, für organisatorische Unterstützung und Öffentlichkeitsarbeit – namentlich bei Mathias Falk, Joachim Stein, Sven Tröndle und Stefan Willbold – sowie bei unseren finanziellen Förderern bedanken, dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V..

Zum Schluss möchte ich allen danken, die mit dazu beigetragen haben, dass in 2015 der Aktionsplan für Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-Württemberg verabschiedet werden konnte, um Vorurteile gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen (LSBTTIQ) abzubauen. Dieser Aktionsplan wurde unter Federführung des Sozial- und Integrationsministeriums und mit dem Engagement zahlreicher  Einzelpersonen und Gruppen des LSBTTIQ-Netzwerk Baden-Württemberg entwickelt und ermöglichte u. a. auch unser Internetprojekt „Der Liebe wegen“.

Ralf Bogen, Projektleitung
Januar 2017


 

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